26.02.2020

Diese Bands werden auf dem 4Gamechangers spielen

Das 4Gamechangers Festival wird vom 31. März bis zum 3. April in Wien stattfinden. Neben Zukunftsthemen gibt es ein umfangreiches musikalisches Rahmenprogramm. Die Veranstalter haben nun das Line-up bekannt geben.
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4gamechangers 2020 startup Moonshot
(c) Puls4 | 4gamechangers

Das 4Gamerchangers Festival ist nicht nur bekannt für Zukunftsthemen und internationale Top-Speaker,  sondern auch für sein kulturelles Rahmenprogramm. Auch heuer werden wieder zahlreiche bekannte Musik-Acts im Rahmen der vier Festivaltage vom 31. März bis zum 3. April in der Marx Halle in Wien auftreten.

+++ Das sind die Top-Speaker 2020 +++

Die musikalischen Highlights 4Gamechangers

Zu den musikalischen Highlights werden heuer Wanda, Rainhard Fendrich, WURST und DAME zählen. Das Line-up wird laut den Veranstaltern eine Mischung aus Pop, Alternative. Electronic Music aber auch Klassik umfassen.

So wird beispielsweise die Solistin und Loop-Künstlerin Nina-Sofie Berghammer die Festivaltage mit ihren Violinkünsten eröffnen. Zudem werden Old Flegl mit ihrem breitgefächerten Bühnenprogramm für inspirierende, musikalische Untermalung zwischen den Keynotes und Panels sorgen. Weitere musikalische Highlights am Festival sind Camo & Krooked, Ina Regen, Simon Lewis und Nathan Trent.

Hier das Programm der einzelnen Tage im Überblick:


Dienstag, 31. März | 4PIONEERS

    • Wanda (31.3.) die legendäre Kultband aus Wien, die dieses Jahr sogar gleich zweimal die Wiener Stadthalle bis zum letzten Platz füllen wird, sorgt für ganz viel Amore und Rock’n’Roll auf der Bühne
    • Josh. (31.3.)der Amadeus Award Preisträger ist seit seinem Megahit „Cordula Grün“, dem Nachfolgehit „Vielleicht“ und seinem Debütalbum „Von Mädchen und Farben“ eine fixe Größe in der österreichischen Musikszene

Special Guests

  • Lemo (31.3.) begeisterte bereits am 4GAMECHANGERS Festival 2019 die Besucher mit seinem ganz originären Sound und entführt auch dieses Jahr wieder auf einen musikalischen Kurztrip
  • Lou Asril (31.3.) ist seit seiner Debütsingle „Divine Goldmine“ ein großer aufgehender Stern am österreichischen Pop-Himmel

Mittwoch, 1. April | 4FUTURE

    • DAME (1.4.) der österreichische Singer/Songrapper ist mit seiner einzigartigen Mischung aus Rap und Pop nicht nur in Österreich, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus, erfolgreich unterwegs
    • DJ Mittone (1.4.) für den Stuttgarter DJ macht das 4GAMECHANGERS Festival beim österreichischen Line-Up eine Ausnahme: er bringt die richtigen Beats mit in die Marx Halle in Wien.

Special Guests

  • Onk Lou (1.4.) jeder kennt seine Songs – der österreichische Pop-Sänger etablierte sich vom Straßenmusiker zum Bühnenstar und überzeugt mit seiner besonderen rauchigen Stimme
  • Hunger (1.4.) die österreichische Band mit amerikanischen Wurzeln setzte mit ihrer Single „Honey“ ihren musikalischen Urknall
  • Tina Naderer (1.4.) rockte bereits die Bühne bei „The Voice of Germany“ und startet nun seit Jahresanfang mit ihrer dritten Single „Richtig Falsch“ durch
  • Nico & Luca Kielhauser (1.4.) zwei Brüder im Alter von 16 und 14 Jahren teilen nicht nur ihre Leidenschaft für Musik, sondern auch zum Fußball. Somit wird bereits fleißig an den Berufswünschen gearbeitet – Musiker und Sportreporter

Donnerstag, 2. April | 4GAMECHANGERS

    • Rainhard Fendrich (2.4.) sein Name steht für „I Am from Austria“,„Strada del sole“ oder „Es lebe der Sport“ – Songs die mittlerweile Volkslied-Charakter haben oder sogar als heimliche Hymne gelten und Fendrich schreibt weiterhin Musikgeschichte – mit seinem aktuellen Nr. 1-Album „Starkregen“
    • Rene Rodrigezz (2.4.) der österreichische Hitgarant der elektronischen Dance Musikszene wird am 4GAMECHANGERS Festival mit den richtigen Beats für Party-Stimmung sorgen

Special Guests

  • WURST (2.4.) wie ein Phönix steigt WURST – als das neue Elektro-Pop-Projekt von Eurovision Song Contest Sieger Tom Neuwirth alias Conchita – in der österreichischen Musikszene auf
  • Camo & Krooked (2.4.) die weltweit erfolgreichen Musikproduzenten und DJs mit ihren Wurzeln im Drum’n’Bass Bereich sind mit Songs wie „Ember“ mittlerweile integraler Bestandteil des Festivals
  • Lisa Pac (2.4.) nach ihrem Radiohit „Helium“ will die österreichische Pop-Newcomerin mit ihrer neuen Single „Cool“ auch international durchstarten, zuvor macht sie noch auf der 4GAMECHANGERS-Bühne Halt
  • Nathan Trent (2.4.) der österreichische Song Contest Starter verzaubert seine heimischen sowie internationalen Fans mit Songs, wie „Secrets“ oder „Legacy“
  • Simon Lewis (2.4.) seine Hits singt jeder mit und niemand würde im ersten Moment glauben, dass ein waschechter Österreicher hinter der Stimme steckt – der Songwriter war in den letzten beiden Jahren einer der meistgespielten Künstler in den heimischen Radios

Freitag, 3. April | 4JOBS

Special Guests

  • Ina Regen (3.4.) präsentiert mit ihrer neuen Single „Leuchten“ eine weitere Kostprobe aus ihrem im September erscheinenden zweiten Album „Rot“
  • Red Bull BC One Exhibition Battle (3.4.) mit zwei der weltbesten B-Boys, die mit coolen Moves für ein Battle der besonderen Art sorgen, wird die Bühne zum ultimativen Dancefloor

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Larisa Stanescu (l.) vom Competence Center KI der Wiener Stadtwerke-Gruppe und Product Owner Jonathan Mayer | (c) WienIT

Als die WienIT im August 2025 in einem eigenen Beitrag eine erste Zwischenbilanz des Competence Center KI zog, standen ungewöhnliche Anwendungsfälle im Vordergrund: ein Wissensmanagement-Tool für Bestattung und Friedhöfe; ein Trauerrede-Generator für das Kund:innen-Portal der Bestattung Wien; eine KI-gestützte Lösung für Förderanträge.

Ein Jahr später hat sich der Schwerpunkt verschoben. In den Vordergrund gerückt ist eine zentrale KI-Plattform, die allen Mitarbeitenden der Wiener Stadtwerke-Gruppe Zugang zu KI-Werkzeugen geben soll. Sie ist produktiv, und seit dem Rollout wurden nach Angaben des Unternehmens rund 500 Nutzer:innen gewonnen.

„Die vergangenen eineinhalb Jahre waren vor allem von Aufbauarbeit geprägt“, sagt Jonathan Mayer, Product Owner der KI-Plattform. Das größte Vorhaben sei die Entwicklung eben dieser Plattform gewesen, mit dem Ziel, einen „einfachen, sicheren und vertrauenswürdigen Zugang zu KI-Technologien“ zu ermöglichen.

Larisa Stanescu, die das Competence Center leitet, wertet die Zahl als Bestätigung: Die Entwicklung zeige, dass der Bedarf an KI-Werkzeugen im Arbeitsalltag groß sei und kontinuierlich wachse. Entscheidend sei dabei, dass die Plattform einen sicheren und unternehmenskonformen Zugang biete.

Vom Freitextfeld bis zur Bestellprognose

Inhaltlich sieht das Competence Center einen großen Bedarf im Wissensmanagement. Informationen würden immer umfangreicher und verteilter, KI könne relevantes Wissen schneller auffindbar machen.

Daneben kommt KI zur Datenanalyse zum Einsatz, etwa bei der Auswertung offener Antworten aus Mitarbeiter- und Kundenbefragungen. Freitextdaten enthielten oft wertvolle Erkenntnisse, deren manuelle Analyse aber sehr zeitaufwendig sei, so Mayer.

Stanescu betont, dass klassische Data-Science- und Machine-Learning-Ansätze darüber nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Aktuell arbeite man an mehreren Use Cases in der Logistik, bei denen historische Daten genutzt werden, um Bestellmengen und Bestellzeitpunkte präziser zu prognostizieren.

Larisa Stanescu vom Competence Center KI | (c) WienIT

Und die Use Cases aus der Bestattung? Sie hätten wertvolle Erkenntnisse geliefert und würden kontinuierlich weiterentwickelt, heißt es. Die Erfahrungen fließen in die konzernweite Plattform ein. Für eine produktive Implementierung würden aktuell verschiedene Möglichkeiten evaluiert, wobei Qualität, Nutzerfreundlichkeit und der sensible Umgang mit einem emotional anspruchsvollen Anwendungsbereich im Vordergrund stünden.

Digitale Souveränität als Leitprinzip

Die Frage nach Modellen und Infrastruktur ist für das Competence Center mehr als eine technische. „Digitale Souveränität ist für uns ein strategisches Leitprinzip“, sagt Mayer. Ziel sei es, die Kontrolle über die eigenen Daten und deren Verarbeitung zu behalten und gleichzeitig die Vorteile moderner Cloud- und KI-Technologien nutzen zu können.

Der Weg dorthin wird als pragmatisch beschrieben: Abhängig von den Anforderungen eines Use Cases und der Sensibilität der Daten wird entschieden, welche Infrastruktur und welche Technologien zum Einsatz kommen.

Konkret wird es beim nächsten Release der Plattform. Dann sollen Nutzer:innen zwischen verschiedenen Modellen selbst auswählen können, etwa europäischen Modellen oder Thinking-Modellen. Parallel dazu soll Model Routing implementiert werden, das automatisch das passende Modell für die jeweilige Fragestellung auswählt.

Warum Startups bislang nicht unmittelbar beteiligt sind

Bemerkenswert für ein Innovationsthema dieser Größenordnung: Startups sind bislang nicht unmittelbar beteiligt. „Aktuell arbeiten wir in unseren KI-Projekten nicht unmittelbar mit Startups zusammen“, sagt Stanescu. Den Wiener Stadtwerken sei der interne Knowhow-Aufbau besonders wichtig, weshalb auch im Hinblick auf digitale Souveränität stark auf Eigenentwicklungen gesetzt werde.

Eine grundsätzliche Absage ist das nicht. Entscheidend sei, ob eine Lösung konkreten Mehrwert biete und sich in die Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und Integration einfüge. Künftige Kooperationen schließe man keineswegs aus, so Stanescu: Gerade im dynamischen KI-Markt könnten Partnerschaften mit innovativen Unternehmen eine interessante Ergänzung zu etablierten Technologieanbietern sein.

Jonathan Mayer, Product Owner der KI-Plattform von WienIT | (c) WienIT

Keine hochsensiblen Daten, On-Premises als Option

Auf technischer Ebene arbeitet das Competence Center mit klaren Datenklassifizierungen. Derzeit werden auf der Plattform keine hochsensiblen Daten verarbeitet. In Pilotprojekten wird evaluiert, wie künftig auch sensiblere Anwendungsfälle umgesetzt werden können, etwa durch On-Premises-Modelle, bei denen Daten die eigene Infrastruktur nicht verlassen.

Unabhängig von der Technologie gelte ein Grundsatz, sagt Mayer: KI unterstütze Menschen bei ihrer Arbeit, ersetze aber nicht die menschliche Verantwortung. Bei wichtigen Entscheidungen bleibe die finale Bewertung und Freigabe stets in menschlicher Hand.

Begleitet wird der Rollout von einem Change- und Enablement-Ansatz. Jede neue Nutzerin und jeder neue Nutzer der Plattform erhält ein strukturiertes Onboarding zu den Regeln im Umgang mit KI, dazu kommen Informationsveranstaltungen, Schulungen und eine Community für den Erfahrungsaustausch.

„Welches Problem lösen wir?“

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der vergangenen Monate formuliert Stanescu grundsätzlich: KI sei kein reines IT-Thema, technologische Exzellenz allein reiche nicht aus. Erfolgreiche Projekte entstünden dort, wo Fachbereiche, IT, Informationssicherheit, Datenschutz und Change Management früh eingebunden werden. Die Abstimmung dieser Anforderungen brauche oft mehr Zeit als die technische Umsetzung selbst.

Der Erfolg von KI-Anwendungen hänge zudem wesentlich stärker von Akzeptanz, Vertrauen und nutzbaren Anwendungsfällen ab als von der Leistungsfähigkeit einzelner Modelle. Statt „Welches Modell ist das beste?“ solle man fragen: „Welches Problem lösen wir für unsere Kolleginnen und Kollegen?“

Agentische KI und ein Hackathon

In den kommenden Monaten liegt der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung der Plattform. Der Zugang zu KI soll weiter vereinfacht, zusätzliche Anwendungsfälle sollen erschlossen werden.

Parallel beschäftigt sich das Competence Center mit agentischer KI. Das Competence Center für Intelligent Process Automation pilotiert erste agentische Fähigkeiten innerhalb der Wiener Stadtwerke-Gruppe. Evaluiert wird, wie KI künftig nicht nur Informationen bereitstellen, sondern komplexere Aufgaben und Prozessschritte eigenständig unterstützen kann.

Um die Innovationskraft im Konzern zu stärken, ist außerdem ein KI-Hackathon geplant, bei dem Mitarbeitende eigene Ideen umsetzen können.

Langfristig sieht das Competence Center seine Rolle nicht darin, einzelne Lösungen bereitzustellen, sondern nachhaltige KI-Kompetenz im gesamten Konzern aufzubauen. Der größte Hebel liege nicht in einzelnen Tools, sondern in den Menschen, die diese Technologien sinnvoll einsetzen.

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Diese Bands werden auf dem 4Gamechangers spielen

Das 4Gamerchangers Festival ist nicht nur bekannt für Zukunftsthemen und internationale Top-Speaker,  sondern auch für sein kulturelles Rahmenprogramm. Auch heuer werden wieder zahlreiche bekannte Musik-Acts im Rahmen der vier Festivaltage vom 31. März bis zum 3. April in der Marx Halle in Wien auftreten. Weitere musikalische Highlights am Festival sind Camo & Krooked, Ina Regen, Simon Lewis und Nathan Trent. Lemo (31.3.) begeisterte bereits am 4GAMECHANGERS Festival 2019 die Besucher mit seinem ganz originären Sound und entführt auch dieses Jahr wieder auf einen musikalischen Kurztrip Hunger (1.4.) die österreichische Band mit amerikanischen Wurzeln setzte mit ihrer Single „Honey“ ihren musikalischen Urknall Rene Rodrigezz (2.4.) der österreichische Hitgarant der elektronischen Dance Musikszene wird am 4GAMECHANGERS Festival mit den richtigen Beats für Party-Stimmung sorgen

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