20.09.2017

ÖAMTC: Auf der Suche nach der Mobilität der Zukunft

Mit seiner Startup-Challenge möchte der ÖAMTC Startups mit Know-how, Marktzugang, Medienpräsenz unterstützen und zugleich Partner für Innovationsprozesse finden. Doch auch abseits davon arbeitet das Unternehmen intensiv an Lösungen, um die Mobilität der Zukunft mit zu gestalten.
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Die Abteilung Innovation und Mobilität.

Wer einmal eine Panne gehabt hat und zur Hauptverkehrszeit verloren mitten auf der Straße stand, der weiß, wie erlösend der Anblick eines gelben ÖAMTC-Autos sein kann. Doch Pannennothilfe ist längst nicht alles, was die Organisation ihren 2,1 Millionen Mitgliedern bietet. Im strategischen Umfeld wird derzeit ein Schwerpunkt auf Digitalisierung gesetzt und so an der Entwicklung neuer Mobilitäts-Dienstleistungen gearbeitet. Außerdem gehe es stark um die Umweltthematik und das Erreichen von Klimazielen. Dem ÖAMTC sei es aber vor allem wichtig, dass individuelle Mobilität auch in Zukunft leistbar sein wird und arbeitet diesbezüglich an neuen Konzepten.

Die Digitalisierung nutzen

„Die Herausforderung ist, durch die Digitalisierung nicht ersetzt zu werden, sondern die Disruption selbst zu gestalten. Am Ende des Prozesses wollen wir neue Felder stark besetzt haben“, erklärt Schmerold. In den nächsten Jahren möchte der ÖAMTC seine Mitglieder zunehmend über Online-Kanäle erreichen und so neben den 113 physischen Standorten auch einen digitalen Standort etablieren. Aber Schmerold betont auch: „Es geht nicht darum, die Organisation von heute auf morgen komplett umzukrempeln. Innovation muss langsam aber dafür nachhaltig passieren.“

Um neue Ideen ins Unternehmen zu bringen, öffnet sich der ÖAMTC bewusst nach außen. Nach der sogenannten Future-Challenge startet er nun auch eine Startup-Challenge. Das Ziel: Ein gegenseitiger Austausch zwischen dem Unternehmen und den Startups, von dem beide Seiten profitieren.

Redaktionstipps

Die Abteilung „Innovation und Mobilität“ stellt sich vor

Organisiert wird die Startup-Challenge von der Abteilung Innovation und Mobilität im ÖAMTC, die bereits seit fünf Jahren besteht. Ihre Aufgabe ist es, in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern aller Geschäftsfelder Innovationsprozesse anzustoßen. Wir haben das Team der Innovationsabteilung gebeten, sich kurz vorzustellen:

Wie definiert ihr Innovation?

Sarah Pfeifer: „Innovation heißt für mich, nicht nur Neues zu schaffen, sondern auch bestehende Prozesse und Leistungen weiterzuentwickeln. Das klappt sehr gut, indem verschiedene Personen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenarbeiten. Offenheit und Risikobereitschaft sind ebenso wichtige Punkte.“

Warum arbeitet ihr gerne in diesem Bereich?

Florian Moosbeckhofer: „Es ist eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld. Wir können viele Dinge ausprobieren und uns mit Trends und neuen Entwicklungen beschäftigen.“

Wie genau sieht euer daily Business aus?

Christian Huter: „Bei uns laufen neben dem Ideenmanagement meist auch mehrere Entwicklungsprojekte gleichzeitig. Wir koordinieren viel zwischen Partnern und anderen Abteilungen mit denen wir zusammenarbeiten und treiben bereichsübergreifend die Projekte voran.“

Wie würdet ihr eure Abteilung mit drei Adjektiven beschreiben?

Christian Huter: „weltoffen, humorvoll, lösungsorientiert“
Florian Moosbeckhofer: „Vernetzt, kreativ, innovativ“

Was schätzt ihr an der Zusammenarbeit mit Startups?

Martina Tagunoff: „Den Mut, die Entschlossenheit, den Einfallsreichtum, die Flexibilität, die Energie, einfach tun und immer an die Umsetzung glauben. Zusammengefasst: das positive Denken und die Entschlossenheit, etwas verändern zu wollen.“

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Christian Huter: „Für die Zukunft wünsche ich mir viele erfolgreiche Partnerschaften mit Startups bei denen sich Win-Win-Situationen ergeben und neue Lösungen herauskommen die für die Menschen nutzen stiften.“

Von außen betrachtet

Auch Brutkasten CEO und Co-Founder Dejan Jovicevic hatte bereits die Möglichkeit, sich ein Bild von den Innovationsprozessen des ÖAMTC zu machen. „Der ÖAMTC ist im Mobility-Bereich sehr offen und innovativ. Ich habe die Innovations-Abteilung kennengelernt und habe gesehen, dass dort in den letzten Jahren extrem viel entstanden ist und viel Innovation auf die Straße gebracht wurde. Als Außenstehender war ich total verblüfft, was bei ÖAMTC alles passiert. Auch die Startup-Challenge ist eine top Initiative“, sagt er.

Habt auch ihr Lust, mit eurem Startup Teil des ÖAMTC Innovationsprozess‘ zu werden? Die Bewerbung läuft nochbis 30. September. Alle Infos findet ihr hier.

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„Die große Stärke des Programms ist Neugier. Es geht darum, das Beste aus der ganzen Welt zusammenzutragen und dann zu nutzen“, sagt Aditi Subbarao, Enterprise Account Director beim US-AI-Data-Cloud-Anbieter Snowflake, im Gespräch mit brutkasten. Sie spricht über das Global FinTech-Scouts Program der Raiffeisen Bank International (RBI), für das sie seit dem Start vergangenes Jahr als Expertin fungiert. Ziel ist es, die wichtigsten Erkenntnisse im FinTech-Bereich von globalen Top-Expert:innen zusammenzutragen und für die gesamte RBI-Gruppe – und damit im ganzen CEE-Raum – nutzbar zu machen.

Im Mai holte die RBI ihre „Scouts“ wieder nach Wien. Brutkasten war vor Ort und bat fünf der Expert:innen, darunter auch Subbarao um ihre Einschätzung zu den aktuell wichtigsten FinTech-Trends.

1. KI-Agenten und die notwendige Datenstrategie

KI-Agenten seien aktuell wenig überraschend das dominierende Thema in den Führungsetagen der Finanzwelt, erklärt Aditi Subbarao. Dabei gehe es um die effiziente und sichere Umsetzung. Und diese sei an strenge technologische Voraussetzungen geknüpft: „Ohne eine solide Datenstrategie gibt es keine KI-Strategie. Unternehmen werden von KI-Agenten nicht profitieren, solange ihre zugrunde liegenden Daten nicht robust und KI-fähig sind“.

Zusätzlich zur Datenqualität sei die Sicherheit der Systeme entscheidend. Subbarao warnt vor unregulierten Modellen: „Selbst bei einer optimalen Datenbasis können ohne sichere, regulierte KI-Agenten mit angemessenen Leitplanken nicht die zuverlässigen und richtlinienkonformen Ergebnisse erzielt werden, die man für seine Kunden will“.

2. Web3 und Payments wachsen zusammen

Ein grundlegender Wandel vollzieht sich auch in der Infrastruktur digitaler Transaktionen, erklärt Vel Vasic, CEO des in Singapur ansässigen FinTech-Venture-Studios OTLRS. Er beobachtet eine zunehmende Verschmelzung etablierter Systeme: „Wir erleben derzeit, wie der traditionelle Zahlungsverkehr und Web3, die früher völlig getrennte Welten waren, konvergieren“.

Die Integration gehe dabei in beide Richtungen. „Zahlreiche Anbieter digitaler Vermögenswerte betrachten den Zahlungsverkehr mittlerweile als zentralen Bestandteil der Customer Journey“, führt Vasic aus. Er prognostiziert für die Branche eine weitreichende Veränderung: „In den kommenden zehn Jahren wird sich dies in Kombination mit künstlicher Intelligenz zu einem nahtlosen Omnichannel-Erlebnis für digitale Zahlungen entwickeln“.

3. Identitätsprüfung im Zeitalter von KI-Betrug

Die schnelle Verbreitung von künstlicher Intelligenz bringt auch neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit mit sich. Für Scarlett Sieber, Chief Strategy and Growth Officer beim New Yorker FinTech-Konferenzveranstalter Money20/20, rücken defensive Strategien in den Fokus. „Mein Hauptinteresse gilt der Rolle von Betrug und Identitätsprüfung im Kontext von künstlicher Intelligenz“, erklärt Sieber.

Sie sieht dabei einen direkten Zusammenhang zwischen technologischer Entwicklung und Cyber-Kriminalität: „Mit dem Aufstieg der KI verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg von Betrugsfällen. Infolgedessen spielt die eindeutige Identitätsfeststellung eine wichtigere Rolle als jemals zuvor“.

4. Hyperpersonalisierung durch „Context Pulling“

Im Bereich der Kundenbindung verändert sich die Art und Weise, wie Finanzprodukte angeboten werden, erklärt Ken Thomas, Principal beim Londoner VC BackFuture. Er identifiziert einen Wandel in der Kundenansprache: „Der übergreifende Trend, den ich derzeit beobachte, ist die Hyperpersonalisierung und deren Wechselwirkung mit Banking“.

Die Strategie wandelt sich von traditionellen Marketingmethoden hin zu einer situativen Ansprache: „Wir nennen das ‚Context Pulling‘ anstelle von ‚Product Push‘. Anstatt eine statische Menge an Rewards anzubieten, geht es nun vielmehr darum, den Kunden die richtigen Rewards zur exakt richtigen Zeit zukommen zu lassen, um so die Interaktion und das Engagement zu steigern“.

5. Besserer Zugang zum US-Dollar

Nnanna Ijezie, Product Manager bei Booking.com in Amsterdam, sieht eine starke Nachfrage im Fremdwährungsbereich: „Wir beobachten weltweit einen wachsenden Zugang zum US-Dollar“.
Dieser Trend wird maßgeblich von neuen Marktteilnehmern getrieben. „Startups, FinTechs und Banken arbeiten daran, immer mehr Menschen einen einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Zugang zu dieser Währung zu ermöglichen“, so Ijezie.

Dabei kommen auch neue Technologien zum Einsatz: „Eine der populärsten Methoden, über die derzeit alle sprechen, sind Stablecoins, doch das zugrunde liegende Bedürfnis bleibt, der breiten Masse einen effizienteren Zugang zum US-Dollar zu verschaffen“.

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