06.02.2017

WeDesignTrips: Reiseplanung mit regionalem Know-How

Startup-Steckbrief. Eine individuell geplante Reise mit Insider-Bonus - das Tiroler Tourismus-Startup WeDesignTrips greift auf lokale Agenturen zurück.
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(c) WeDesignTrips: Insider-Tipps wie diesen traditionellen Markt in Bolivien hat WeDesignTrips im Angebot

WeDesignTrips aus Wattens hat erst im Jänner 2017 gelauncht. Und doch hat das Startup bereits Partner in 27 Ländern. Das hat auch mit einem besonderen Startvorteil zu tun: WeDesignTrips ist ein Spin-Off der etablierten Agentur ASI-Reisen. Founder Ambros Gasser hat dem Brutkasten für diesen Startup-Steckbrief ein paar Fragen beantwortet.

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Euer Pitch: Was macht ihr und welches Problem löst ihr damit?

Während die Individualisierung viele unserer Lebensbereiche schnell und fast vollständig revolutioniert hat, gestaltet sich die Umsetzung dieses Megatrends beim Reisen schwieriger. Die meisten Katalog-Angebote sind vorgefertigt, starr und kaum anpassbar. Einen Reiseexperten zu finden, der in mehr als 30 Ländern Insider-Tipps parat hat, ist schier unmöglich. Oft verhindern auch lange Kommunikationsketten und Missverständnisse die Traumreise. Auch im Internet, das eine Vielzahl an Möglichkeiten verspricht, gleicht die Suche nach der idealen Reise einer Odyssee. Entweder greift man auch hier zu vorgefertigten, nicht änderbaren Angeboten oder sucht wochenlang nach der Wunschreise. Als einzige Qualitätskontrolle dienen dabei oft nur Bewertungsplattformen, denen man sein ganzes Vertrauen schenken muss. Dabei möchte man doch einfach reisen wie früher als Backpacker. Möglichst frei und authentisch, aber mit mehr Service und Organisation.

Dabei liegt die Lösung auf der Hand. WeDesignTrips verbindet Kunden direkt mit handverlesenen, geprüften, lokalen Reiseveranstaltern, die Deutsch sprechen. Die Kommunikation läuft intuitiv, einfach und direkt über ein Onlineportal. Dort können sämtliche Reisewünsche, vom Budget, über den Stil, die Unterkunft und bis hin zu den Aktivitätsschwerpunkten in einem übersichtlichen und leicht verständlichen Online-Formular deponiert werden. Die Reiseexperten vor Ort planen die individuelle Traumreise nach den angegebenen Vorstellungen. Die Bezahlung erfolgt sicher und transparent in Euro über die WeDesignTrips Plattform. Bei der Buchung erhält jeder Kunde zudem eine Reiseversicherung.

Die Vorteile dieser neuen Reiseplanungsform sind vielzählig. Die Reise wird dadurch vollständig individualisiert und basierend auf den Kundenwünschen aufgebaut. Die Reisevorschläge der lokalen Reiseexperten sind zudem direkt über die Plattform anpassbar – mehrmals und kostenlos. Durch die direkte Kommunikation zwischen Kunden und Experten vor Ort können wertvolle Insidertipps bereits vor Reiseantritt berücksichtigt werden. Zudem erfolgt durch diese Art der Reisebuchung, im Vergleich zur Pauschalreise, eine Steigerung der lokalen Wertschöpfung in den jeweiligen Reiseländern.

Wie verdient ihr Geld?

WeDesignTrips verdient durch eine Vermittlungsprovision welche im Reisepreis bereits eingeschlossen ist.

Wer hatte die Idee und wieso?

Ich schrieb das Konzept vor rund 9 Jahren. Die Suche nach einer Reise genau wie ich sie möchte, dazu noch möglichst authentisch und weg von den touristischen Hotspots war für mich immer ein ziemlich frustrierender Prozess.

Redaktionstipps

Wie kam es zum Gründer-Team?

WeDesignTrips wurde von mir als Spin-off von ASI Reisen gegründet. Eine wichtige Key Position (COO) bei WeDesignTrips wurde von einem langjährigen Mitarbeiter von ASI Reisen übernommen. Der Rest des Teams wurde klassisch gewonnen.

Eure Marketingstrategie?

Primär online: SEO, SEA, Story Telling insbesondere durch unsere Videos, Social Media, Kooperationen mit Reisebloggern und PR.

Die Vision: Was sind eure nächsten Ziele? Kurzfristig, aber auch langfristig?

Momentan haben wir Partner und somit auch Reisen in 27 Ländern. Dies möchten wir dieses Jahr noch auf 40 erhöhen. 2018 streben wir einen Umsatz von EUR 2,0 Mio an.

Habt ihr bereits Finanzierung oder bis jetzt “ge-bootstrapped”?

WeDesisgnTrips wird derzeit von unserem Mutterunternehmen ASI Reisen finanziert.

Eure bisherigen Learnings?

Seitmdem Launch am 9.1. passen wir unsere Website ständig an. Das Frontend für Endkunden wird dabei hinsichtlich des Contents, speziell den Wordings, verbessert. Darüber hinaus bauen wir weitere spezifische Landing Pages, welche helfen sollen unsere Conversion nach oben zu treiben. Im Backend, also da wo unsere 27 Partner weltweit arbeiten, reagieren wir auf deren Feedback und optimieren die Usability konstant.

Österreich als Gründerland – die richtige Entscheidung?

Tirol als Gründerland. Wir haben einen für uns perfekten Platz gefunden. Die Werkstätte Wattens mit anderen spannenden Unternehmen im Umfeld. Darüber hinaus gibt es Sparring Partner wie die Standortagentur Tirol, welche einen hervorragenden Job macht und uns unterstützt.

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Fünf der RBI Global FinTech Scouts gaben uns Einblicke in die aktuellen globalen FinTech-Trends (vl.): Vel Vasic, Aditi Subbarao, Ken Thomas, Scarlett Sieber und Nnanna Ijezie | (c) brutkasten / Dervisevic
Fünf der RBI Global FinTech Scouts gaben uns Einblicke in die aktuellen globalen FinTech-Trends (vl.): Vel Vasic, Aditi Subbarao, Ken Thomas, Scarlett Sieber und Nnanna Ijezie | (c) brutkasten / Dervisevic

„Die große Stärke des Programms ist Neugier. Es geht darum, das Beste aus der ganzen Welt zusammenzutragen und dann zu nutzen“, sagt Aditi Subbarao, Enterprise Account Director beim US-AI-Data-Cloud-Anbieter Snowflake, im Gespräch mit brutkasten. Sie spricht über das Global FinTech-Scouts Program der Raiffeisen Bank International (RBI), für das sie seit dem Start vergangenes Jahr als Expertin fungiert. Ziel ist es, die wichtigsten Erkenntnisse im FinTech-Bereich von globalen Top-Expert:innen zusammenzutragen und für die gesamte RBI-Gruppe – und damit im ganzen CEE-Raum – nutzbar zu machen.

Im Mai holte die RBI ihre „Scouts“ wieder nach Wien. Brutkasten war vor Ort und bat fünf der Expert:innen, darunter auch Subbarao um ihre Einschätzung zu den aktuell wichtigsten FinTech-Trends.

1. KI-Agenten und die notwendige Datenstrategie

KI-Agenten seien aktuell wenig überraschend das dominierende Thema in den Führungsetagen der Finanzwelt, erklärt Aditi Subbarao. Dabei gehe es um die effiziente und sichere Umsetzung. Und diese sei an strenge technologische Voraussetzungen geknüpft: „Ohne eine solide Datenstrategie gibt es keine KI-Strategie. Unternehmen werden von KI-Agenten nicht profitieren, solange ihre zugrunde liegenden Daten nicht robust und KI-fähig sind“.

Zusätzlich zur Datenqualität sei die Sicherheit der Systeme entscheidend. Subbarao warnt vor unregulierten Modellen: „Selbst bei einer optimalen Datenbasis können ohne sichere, regulierte KI-Agenten mit angemessenen Leitplanken nicht die zuverlässigen und richtlinienkonformen Ergebnisse erzielt werden, die man für seine Kunden will“.

2. Web3 und Payments wachsen zusammen

Ein grundlegender Wandel vollzieht sich auch in der Infrastruktur digitaler Transaktionen, erklärt Vel Vasic, CEO des in Singapur ansässigen FinTech-Venture-Studios OTLRS. Er beobachtet eine zunehmende Verschmelzung etablierter Systeme: „Wir erleben derzeit, wie der traditionelle Zahlungsverkehr und Web3, die früher völlig getrennte Welten waren, konvergieren“.

Die Integration gehe dabei in beide Richtungen. „Zahlreiche Anbieter digitaler Vermögenswerte betrachten den Zahlungsverkehr mittlerweile als zentralen Bestandteil der Customer Journey“, führt Vasic aus. Er prognostiziert für die Branche eine weitreichende Veränderung: „In den kommenden zehn Jahren wird sich dies in Kombination mit künstlicher Intelligenz zu einem nahtlosen Omnichannel-Erlebnis für digitale Zahlungen entwickeln“.

3. Identitätsprüfung im Zeitalter von KI-Betrug

Die schnelle Verbreitung von künstlicher Intelligenz bringt auch neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit mit sich. Für Scarlett Sieber, Chief Strategy and Growth Officer beim New Yorker FinTech-Konferenzveranstalter Money20/20, rücken defensive Strategien in den Fokus. „Mein Hauptinteresse gilt der Rolle von Betrug und Identitätsprüfung im Kontext von künstlicher Intelligenz“, erklärt Sieber.

Sie sieht dabei einen direkten Zusammenhang zwischen technologischer Entwicklung und Cyber-Kriminalität: „Mit dem Aufstieg der KI verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg von Betrugsfällen. Infolgedessen spielt die eindeutige Identitätsfeststellung eine wichtigere Rolle als jemals zuvor“.

4. Hyperpersonalisierung durch „Context Pulling“

Im Bereich der Kundenbindung verändert sich die Art und Weise, wie Finanzprodukte angeboten werden, erklärt Ken Thomas, Principal beim Londoner VC BackFuture. Er identifiziert einen Wandel in der Kundenansprache: „Der übergreifende Trend, den ich derzeit beobachte, ist die Hyperpersonalisierung und deren Wechselwirkung mit Banking“.

Die Strategie wandelt sich von traditionellen Marketingmethoden hin zu einer situativen Ansprache: „Wir nennen das ‚Context Pulling‘ anstelle von ‚Product Push‘. Anstatt eine statische Menge an Rewards anzubieten, geht es nun vielmehr darum, den Kunden die richtigen Rewards zur exakt richtigen Zeit zukommen zu lassen, um so die Interaktion und das Engagement zu steigern“.

5. Besserer Zugang zum US-Dollar

Nnanna Ijezie, Product Manager bei Booking.com in Amsterdam, sieht eine starke Nachfrage im Fremdwährungsbereich: „Wir beobachten weltweit einen wachsenden Zugang zum US-Dollar“.
Dieser Trend wird maßgeblich von neuen Marktteilnehmern getrieben. „Startups, FinTechs und Banken arbeiten daran, immer mehr Menschen einen einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Zugang zu dieser Währung zu ermöglichen“, so Ijezie.

Dabei kommen auch neue Technologien zum Einsatz: „Eine der populärsten Methoden, über die derzeit alle sprechen, sind Stablecoins, doch das zugrunde liegende Bedürfnis bleibt, der breiten Masse einen effizienteren Zugang zum US-Dollar zu verschaffen“.

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