Schaffen Verticals die kritische Masse für die heimische Spinoff-Landschaft?

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530 Startups und Spinoffs haben die 36 Partnerhochschulen des Entrepreneurship Center Network (ECN) im Vorjahr betreut, um 16 Prozent mehr als 2024. Bei der 6. ECN-Konferenz an der Universität Wien und der WU Wien haben die Hochschulen einen Maßnahmenplan für Entrepreneurship und Ausgründungen erarbeitet. Gleichzeitig ist das Unibudget für die nächsten Jahre offen, und an einigen Universitäten wird im Transferbereich bereits Personal abgebaut.

Darüber spricht Martin Pacher im brutkasten-Talk mit Rudolf Dömötör, Direktor des WU Entrepreneurship Center und Gründer des ECN, und Sara Matt, Leiterin der Transferstelle Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft der Universität Innsbruck.


Um diese Themen geht es im Talk:

  • Wachsendes Netzwerk: Das Entrepreneurship Center Network verbindet 36 Hochschulen, seine Konferenz ist von 30 auf über 80 Teilnehmende gewachsen und hat heuer erstmals einen gemeinsamen Maßnahmenplan erarbeitet.

  • Vertikale Programme: Life Sciences, Quantum, AI und Energy schaffen die kritische Masse, die Mentoring- und Investorennetzwerke für Spin-offs brauchen.

  • Universitäre Beteiligungen: WU Ignite Ventures hat erste Investments getätigt, neue Beteiligungsgesellschaften an weiteren Hochschulen professionalisieren den Transfer.

  • Role Models jenseits von MINT: Entrepreneurship soll auch Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften erreichen und nicht nur zum Unicorn, sondern auch zur Betriebsnachfolge führen.

  • Budgetdruck: Fehlende Fellowships, Personalabbau im Transferbereich und ein Forschungsfreisemester als Antwort, damit die Entscheidung zwischen Forscherkarriere und Unternehmertum nicht zu früh fallen muss.

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