12.06.2025
APP-LAUNCH

Wiener Scaleup Anyline launcht App für Werkstätten

Mit TireBuddy bringt Anyline eine App auf den Markt, die Reifeninspektionen um ein Vielfaches einfacher machen soll. So können Werkstätten Inspektionen standardisieren und ihren Kund:innen zuverlässige Berichte zur Verfügung stellen, heißt es vom Scaleup.
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Anyline, Entlassung, Massenkündigung,
© Anyline - Lukas Kinigadner, Co-Founder von Anyline.

Anyline ist ein weltweit führender Anbieter von KI-basierter mobiler Datenerfassung und Analyse. Zuletzt stand das Scaleup im Fokus, weil es eine umfassende Neuausrichtung ankündigte. Anyline verkündete Mitte Mai 2025 die Entwicklung zum „vollständig KI-gestützten Unternehmen“ – was auch weitreichende Folgen auf die Unternehmensstruktur und die Belegschaft hatte: Rund 30 bis 40 Prozent Stellenabbau folgten der Neuausrichtung des Unternehmens – brutkasten berichtete.

Lösung für zentrale Werkstattprobleme

Nun bringt das Wiener Scaleup eine neue App in einer seiner langjährigen Domänen heraus: Reifeninspektion. Mit der neuen App richtet sich das Wiener Untenrnehmen direkt an Werkstätten. Denn diese würden sich oft mit inkonsistenten Inspektionen, menschlichen Fehlern und mangelndem Vertrauen konfrontiert sehen, heißt es vom Unternehmen.

Die TireBuddy-App in Aktion | (c) Anyline

Mit TireBuddy entwickelt Anyline eine App, die diesen Herausforderungen entgegenwirken soll. So könne man mit der App Hinweise zum Reifenalter sowie unregelmäßigen Verschleiß erkennen, um nur zwei Funktionen zu nennen. Laut Anyline könne die KI-gestützte App die Profiltiefenmessung auf bis zu 0,5mm genau durchführen. Durch die automatisierte Eingabe würden Fehlerquellen umgangen und so Datenkonsistenz gewährleistet.

Launch-Termin kein Zufall

„TireBuddy steht nicht nur für schnellere, sondern vor allem für verlässlichere und nachvollziehbarere Inspektionen“, sagt Lukas Kinigadner, Co-CEO von Anyline. „Wir helfen Werkstätten, subjektive Reifenchecks durch datengestützte Analysen und visuelle Berichte zu ersetzen, auf die sich sowohl Techniker:innen als auch Kund:innen verlassen können.“ Der Launch-Termin der App sei kein Zufall, heißt es von Anyline: Pünktlich zur Urlaubszeit helfe TireBuddy Werkstätten, kurzfristige Sicherheitschecks vor Urlaubsfahrten effizient durchzuführen.

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Foto: Symbolbild / KI-generiert (Google Gemini)

Österreich bündelt seine Kräfte im Bereich digitale Gesundheit: Beim Austrian Life Sciences Day im Palais Niederösterreich wurde am heutigen Tag die Initiative „Digital Health Austria – Innovationen für das Gesundheitssystem von morgen“ vorgestellt. Hinter dem Programm stehen die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Austria Wirtschaftsservice (aws) und die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG). Umgesetzt wird es im Rahmen der Industriestrategie der Bundesregierung mit Schwerpunkt auf Schlüsseltechnologien im Bereich Life Sciences.

Drei Player, klare Rollen

Ziel ist es, digitale Lösungen mit konkretem Nutzen für Patient:innen und Gesundheitsversorgung schneller in die Anwendung zu bringen. Adressiert werden sollen reale Herausforderungen wie der demografische Wandel, steigende Anforderungen an die Versorgung, regionale Versorgungslücken oder die bessere Nutzung von Gesundheitsdaten.

Die Rollen sind klar verteilt: Die FFG verantwortet die Forschungs- und Innovationsförderung, die aws bringt ihre Expertise zu Verwertung, Skalierung und Innovationsschutz ein, die LBG unterstützt bei Co-Creation, Open Innovation und gesellschaftlicher Wirkung. Finanziert wird die Initiative aus Mitteln des Fonds Zukunft Österreich (FZÖ). Insgesamt stehen 13 Millionen Euro für Förderformate und Begleitmaßnahmen zur Verfügung.

Erste Ausschreibung gestartet

Mit dem Kick-off startet zugleich die erste Ausschreibung für großvolumige Leitprojekte („Flagship Projects“). Gefördert werden inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die digitale Innovationen mit konkreten Herausforderungen im Gesundheitssystem verbinden. Schwerpunkte sind unter anderem KI- und datenbasierte Anwendungen, Interoperabilität und Gesundheitsdaten, Lösungen für strukturschwache Regionen sowie Gender Health und Diversität.

Für die Leitprojekte stehen 7,5 Millionen Euro bereit. Geplant ist die Förderung von bis zu drei Projekten mit einem Volumen von jeweils zwei bis drei Millionen Euro und einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten. Ab 2027 soll eine zweite Förderschiene für kooperative F&E-Projekte („Ideas Labs“) folgen, in der potenzielle Konsortien Projektideen gemeinsam weiterentwickeln.

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