05.05.2025
BILDUNG

Education Lab: Neue Einrichtung von Impact Hub soll auch EdTech-Startups anziehen

Mit breiter Unterstützung von Politik und Organisationen eröffnete im April das neue Education Lab in Wien.
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Das Education Lab soll Bildungsinnovation fördern | (c) Education Lab
Das Education Lab soll Bildungsinnovation fördern | (c) Education Lab

Wenn sich in Österreich Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer gemeinsam als Partner hinter eine Initiative stellen, kann man im Normalfall schon von einem breiten Konsens sprechen. Im konkreten Fall sind auch noch Bildungsdirektion Wien, MEGA Bildungsstiftung, Innovationsstiftung Bildung, Schule im Aufbruch, Teach for Austria und SOS Kinderdorf an Bord. Bei der Eröffnung im April waren Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS), die Wiener Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS) und der Wiener SPÖ-Bildungssprecher Jörg Neumayer zugegen. Die Rede ist vom neuen Education Lab am Karlsplatz, das vom Wiener Impact Hub betrieben wird.

Bei der Eröffnung des Education Lab im April | (c) Education Lab

Das neue Zentrum soll Innovation im Bildungsbereich vorantreiben und bietet dazu „Raum für Arbeit und Austausch, Programme und Veranstaltungen“. Es sei „ein sehr wichtiger Mosaikstein für die Bildung in Österreich“, meint Minister Wiederkehr. Es gelte „Innovation zu bündeln und in die richtigen Bahnen zu lenken“. Vizebürgermeisterin Emmerling spricht von einer „Denkfabrik für die Wiener Bildungslandschaft“.

EdTech-Startups als „zentraler Bestandteil der Community“

Konkret sollen dort „Akteur:innen aus allen Bereichen der Bildungslandschaft – von Pädagog:innen über Verwaltung und Forschung bis hin zu Technologieunternehmen und Startups mit Bildungsfokus“ zusammengebracht werden, heißt es von Education Lab auf brutkasten-Anfrage. Dabei sollen „innovative Bildungsansätze nicht nur entwickelt, sondern auch skaliert und in die Praxis gebracht“ werden.

EdTech-Startups seien dabei „ein zentraler Bestandteil der Community“ im Education Lab. „Sie sind eingeladen, die Infrastruktur und das Netzwerk zu nutzen, um gemeinsam mit anderen Bildungsakteur:innen an der Weiterentwicklung ihrer Idee, Projekte, Unternehmen zu arbeiten“, so die Initiative. Das Zentrum biete in Programmen, Workshops und offenen Austauschformaten Raum für Co-Creation, gegenseitige Inspiration und die Erprobung innovativer Lösungen direkt in der Praxis.

50 Prozent Rabatt auf Education-Lab-Mitgliedschaft für Gründer:innen

Gründer:innen wird dazu auch ein „Founders Pass“ angeboten, mit dem sie 50 Prozent Rabatt auf die Mitgliedschaft im Education Lab erhalten. Diese inkludiert unter anderem Coworking, Events und Beratung. Im Juni 2025 startet zudem das erste „Education Lab Venture Fellowship“, das Bildungsorganisationen dabei begleiten soll, ihre Angebote wirkungsorientiert auszubauen und nachhaltige Strukturen aufzubauen.

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Fünf der RBI Global FinTech Scouts gaben uns Einblicke in die aktuellen globalen FinTech-Trends (vl.): Vel Vasic, Aditi Subbarao, Ken Thomas, Scarlett Sieber und Nnanna Ijezie | (c) brutkasten / Dervisevic
Fünf der RBI Global FinTech Scouts gaben uns Einblicke in die aktuellen globalen FinTech-Trends (vl.): Vel Vasic, Aditi Subbarao, Ken Thomas, Scarlett Sieber und Nnanna Ijezie | (c) brutkasten / Dervisevic

„Die große Stärke des Programms ist Neugier. Es geht darum, das Beste aus der ganzen Welt zusammenzutragen und dann zu nutzen“, sagt Aditi Subbarao, Enterprise Account Director beim US-AI-Data-Cloud-Anbieter Snowflake, im Gespräch mit brutkasten. Sie spricht über das Global FinTech-Scouts Program der Raiffeisen Bank International (RBI), für das sie seit dem Start vergangenes Jahr als Expertin fungiert. Ziel ist es, die wichtigsten Erkenntnisse im FinTech-Bereich von globalen Top-Expert:innen zusammenzutragen und für die gesamte RBI-Gruppe – und damit im ganzen CEE-Raum – nutzbar zu machen.

Im Mai holte die RBI ihre „Scouts“ wieder nach Wien. Brutkasten war vor Ort und bat fünf der Expert:innen, darunter auch Subbarao um ihre Einschätzung zu den aktuell wichtigsten FinTech-Trends.

1. KI-Agenten und die notwendige Datenstrategie

KI-Agenten seien aktuell wenig überraschend das dominierende Thema in den Führungsetagen der Finanzwelt, erklärt Aditi Subbarao. Dabei gehe es um die effiziente und sichere Umsetzung. Und diese sei an strenge technologische Voraussetzungen geknüpft: „Ohne eine solide Datenstrategie gibt es keine KI-Strategie. Unternehmen werden von KI-Agenten nicht profitieren, solange ihre zugrunde liegenden Daten nicht robust und KI-fähig sind“.

Zusätzlich zur Datenqualität sei die Sicherheit der Systeme entscheidend. Subbarao warnt vor unregulierten Modellen: „Selbst bei einer optimalen Datenbasis können ohne sichere, regulierte KI-Agenten mit angemessenen Leitplanken nicht die zuverlässigen und richtlinienkonformen Ergebnisse erzielt werden, die man für seine Kunden will“.

2. Web3 und Payments wachsen zusammen

Ein grundlegender Wandel vollzieht sich auch in der Infrastruktur digitaler Transaktionen, erklärt Vel Vasic, CEO des in Singapur ansässigen FinTech-Venture-Studios OTLRS. Er beobachtet eine zunehmende Verschmelzung etablierter Systeme: „Wir erleben derzeit, wie der traditionelle Zahlungsverkehr und Web3, die früher völlig getrennte Welten waren, konvergieren“.

Die Integration gehe dabei in beide Richtungen. „Zahlreiche Anbieter digitaler Vermögenswerte betrachten den Zahlungsverkehr mittlerweile als zentralen Bestandteil der Customer Journey“, führt Vasic aus. Er prognostiziert für die Branche eine weitreichende Veränderung: „In den kommenden zehn Jahren wird sich dies in Kombination mit künstlicher Intelligenz zu einem nahtlosen Omnichannel-Erlebnis für digitale Zahlungen entwickeln“.

3. Identitätsprüfung im Zeitalter von KI-Betrug

Die schnelle Verbreitung von künstlicher Intelligenz bringt auch neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit mit sich. Für Scarlett Sieber, Chief Strategy and Growth Officer beim New Yorker FinTech-Konferenzveranstalter Money20/20, rücken defensive Strategien in den Fokus. „Mein Hauptinteresse gilt der Rolle von Betrug und Identitätsprüfung im Kontext von künstlicher Intelligenz“, erklärt Sieber.

Sie sieht dabei einen direkten Zusammenhang zwischen technologischer Entwicklung und Cyber-Kriminalität: „Mit dem Aufstieg der KI verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg von Betrugsfällen. Infolgedessen spielt die eindeutige Identitätsfeststellung eine wichtigere Rolle als jemals zuvor“.

4. Hyperpersonalisierung durch „Context Pulling“

Im Bereich der Kundenbindung verändert sich die Art und Weise, wie Finanzprodukte angeboten werden, erklärt Ken Thomas, Principal beim Londoner VC BackFuture. Er identifiziert einen Wandel in der Kundenansprache: „Der übergreifende Trend, den ich derzeit beobachte, ist die Hyperpersonalisierung und deren Wechselwirkung mit Banking“.

Die Strategie wandelt sich von traditionellen Marketingmethoden hin zu einer situativen Ansprache: „Wir nennen das ‚Context Pulling‘ anstelle von ‚Product Push‘. Anstatt eine statische Menge an Rewards anzubieten, geht es nun vielmehr darum, den Kunden die richtigen Rewards zur exakt richtigen Zeit zukommen zu lassen, um so die Interaktion und das Engagement zu steigern“.

5. Besserer Zugang zum US-Dollar

Nnanna Ijezie, Product Manager bei Booking.com in Amsterdam, sieht eine starke Nachfrage im Fremdwährungsbereich: „Wir beobachten weltweit einen wachsenden Zugang zum US-Dollar“.
Dieser Trend wird maßgeblich von neuen Marktteilnehmern getrieben. „Startups, FinTechs und Banken arbeiten daran, immer mehr Menschen einen einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Zugang zu dieser Währung zu ermöglichen“, so Ijezie.

Dabei kommen auch neue Technologien zum Einsatz: „Eine der populärsten Methoden, über die derzeit alle sprechen, sind Stablecoins, doch das zugrunde liegende Bedürfnis bleibt, der breiten Masse einen effizienteren Zugang zum US-Dollar zu verschaffen“.

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