08.11.2022

Rapid-Ikone Stefan Maierhofer wird Startup-Gründer

Der ehemalige Rapid-Stürmer erschuf einen Online-Marktplatz für außergewöhnliche Bilder von Persönlichkeiten namens Bildanker.de. Mit dabei: Alexander Karakas, Founder von IconZ.
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Stefan Maierhofer, Alexander Karakas, Bildanker.de
(c) IconZ Communications/Bildanker.de - Alexander Karakas und Stefan Maierhofer von Bildanker.de.

Bei Bildanker.de handelt es sich um einen Online-Marktplatz, über den man Bilder von bekannten Persönlichkeiten erstehen kann. Konkret sind es Leinwandbilder, die immer wieder „aufs Neue motivieren“ sollen.

Bildanker.de: Maierhofer und Karakas das Gründer-Duo

Der ehemalige Rapid-Stürmer und Nationalspieler hat sein Startup gemeinsam mit Alexander Karakas gegründet, der mit „Not in Gods Name“ Radikalisierungs-Prävention bei Jugendlichen betreibt und daneben die Agentur IconZ leitet.

„Ich war von der Idee hellauf begeistert“, erzählt Maierhofer dem brutkasten. „Ich habe mir in aktiven Fußballzeiten in Nürnberg selbst motivierende Zettel an die Tür geklebt. Viele Menschen, die eine schlechte Zeit erleben oder einen miesen Tag haben, finden schließlich im Sport Ruhe und Zufriedenheit. Deshalb die Idee zu unserem Unternehmen. Das, was wir anbieten, gibt es in Fanshops nicht. Wir freuen uns sehr, dass unsere Idee nun endlich zur Realität geworden ist und die Bildanker.de-Kunstwerke jetzt für Inspiration und Motivation sorgen können.“

Bildanker.de
(c) Bildanker.de – Auch andere Sportler wie Vanessa Wagner sind mit dabei.

Die Leinwandbilder aus dem Onlineshop haben nicht bloß Fußballbezug, sondern umfassen mehrere Sportarten. Darunter Boxen oder Crossfit mit Bildern von Fadi Merza, Rubin Okotie und Vanessa Wagner.

Unikate bei Bildanker.de

„Die Leinwandbilder sind echte Unikate. Sie stellen die Persönlichkeiten in ganz besonderen Momenten voller Emotionen dar, das motiviert die Betrachter immer wieder aufs Neue“, erklärt Karakas.

Teile des Erlöses werden vom Bildanker.de-Team dafür verwendet, um soziale Projekte zu unterstützen.

„Das ist mir ein persönliches Anliegen“, sagt Maierhfoer, der in naher Zukunft die vielen offenen Türen, die sich seit dem Start ergeben haben, wie er erzählt, auch durchschreiten möchte. „Ich hoffe, dass wir künftig viele Menschen motivieren und glücklich machen können.“

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Fünf der RBI Global FinTech Scouts gaben uns Einblicke in die aktuellen globalen FinTech-Trends (vl.): Vel Vasic, Aditi Subbarao, Ken Thomas, Scarlett Sieber und Nnanna Ijezie | (c) brutkasten / Dervisevic
Fünf der RBI Global FinTech Scouts gaben uns Einblicke in die aktuellen globalen FinTech-Trends (vl.): Vel Vasic, Aditi Subbarao, Ken Thomas, Scarlett Sieber und Nnanna Ijezie | (c) brutkasten / Dervisevic

„Die große Stärke des Programms ist Neugier. Es geht darum, das Beste aus der ganzen Welt zusammenzutragen und dann zu nutzen“, sagt Aditi Subbarao, Enterprise Account Director beim US-AI-Data-Cloud-Anbieter Snowflake, im Gespräch mit brutkasten. Sie spricht über das Global FinTech-Scouts Program der Raiffeisen Bank International (RBI), für das sie seit dem Start vergangenes Jahr als Expertin fungiert. Ziel ist es, die wichtigsten Erkenntnisse im FinTech-Bereich von globalen Top-Expert:innen zusammenzutragen und für die gesamte RBI-Gruppe – und damit im ganzen CEE-Raum – nutzbar zu machen.

Im Mai holte die RBI ihre „Scouts“ wieder nach Wien. Brutkasten war vor Ort und bat fünf der Expert:innen, darunter auch Subbarao um ihre Einschätzung zu den aktuell wichtigsten FinTech-Trends.

1. KI-Agenten und die notwendige Datenstrategie

KI-Agenten seien aktuell wenig überraschend das dominierende Thema in den Führungsetagen der Finanzwelt, erklärt Aditi Subbarao. Dabei gehe es um die effiziente und sichere Umsetzung. Und diese sei an strenge technologische Voraussetzungen geknüpft: „Ohne eine solide Datenstrategie gibt es keine KI-Strategie. Unternehmen werden von KI-Agenten nicht profitieren, solange ihre zugrunde liegenden Daten nicht robust und KI-fähig sind“.

Zusätzlich zur Datenqualität sei die Sicherheit der Systeme entscheidend. Subbarao warnt vor unregulierten Modellen: „Selbst bei einer optimalen Datenbasis können ohne sichere, regulierte KI-Agenten mit angemessenen Leitplanken nicht die zuverlässigen und richtlinienkonformen Ergebnisse erzielt werden, die man für seine Kunden will“.

2. Web3 und Payments wachsen zusammen

Ein grundlegender Wandel vollzieht sich auch in der Infrastruktur digitaler Transaktionen, erklärt Vel Vasic, CEO des in Singapur ansässigen FinTech-Venture-Studios OTLRS. Er beobachtet eine zunehmende Verschmelzung etablierter Systeme: „Wir erleben derzeit, wie der traditionelle Zahlungsverkehr und Web3, die früher völlig getrennte Welten waren, konvergieren“.

Die Integration gehe dabei in beide Richtungen. „Zahlreiche Anbieter digitaler Vermögenswerte betrachten den Zahlungsverkehr mittlerweile als zentralen Bestandteil der Customer Journey“, führt Vasic aus. Er prognostiziert für die Branche eine weitreichende Veränderung: „In den kommenden zehn Jahren wird sich dies in Kombination mit künstlicher Intelligenz zu einem nahtlosen Omnichannel-Erlebnis für digitale Zahlungen entwickeln“.

3. Identitätsprüfung im Zeitalter von KI-Betrug

Die schnelle Verbreitung von künstlicher Intelligenz bringt auch neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit mit sich. Für Scarlett Sieber, Chief Strategy and Growth Officer beim New Yorker FinTech-Konferenzveranstalter Money20/20, rücken defensive Strategien in den Fokus. „Mein Hauptinteresse gilt der Rolle von Betrug und Identitätsprüfung im Kontext von künstlicher Intelligenz“, erklärt Sieber.

Sie sieht dabei einen direkten Zusammenhang zwischen technologischer Entwicklung und Cyber-Kriminalität: „Mit dem Aufstieg der KI verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg von Betrugsfällen. Infolgedessen spielt die eindeutige Identitätsfeststellung eine wichtigere Rolle als jemals zuvor“.

4. Hyperpersonalisierung durch „Context Pulling“

Im Bereich der Kundenbindung verändert sich die Art und Weise, wie Finanzprodukte angeboten werden, erklärt Ken Thomas, Principal beim Londoner VC BackFuture. Er identifiziert einen Wandel in der Kundenansprache: „Der übergreifende Trend, den ich derzeit beobachte, ist die Hyperpersonalisierung und deren Wechselwirkung mit Banking“.

Die Strategie wandelt sich von traditionellen Marketingmethoden hin zu einer situativen Ansprache: „Wir nennen das ‚Context Pulling‘ anstelle von ‚Product Push‘. Anstatt eine statische Menge an Rewards anzubieten, geht es nun vielmehr darum, den Kunden die richtigen Rewards zur exakt richtigen Zeit zukommen zu lassen, um so die Interaktion und das Engagement zu steigern“.

5. Besserer Zugang zum US-Dollar

Nnanna Ijezie, Product Manager bei Booking.com in Amsterdam, sieht eine starke Nachfrage im Fremdwährungsbereich: „Wir beobachten weltweit einen wachsenden Zugang zum US-Dollar“.
Dieser Trend wird maßgeblich von neuen Marktteilnehmern getrieben. „Startups, FinTechs und Banken arbeiten daran, immer mehr Menschen einen einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Zugang zu dieser Währung zu ermöglichen“, so Ijezie.

Dabei kommen auch neue Technologien zum Einsatz: „Eine der populärsten Methoden, über die derzeit alle sprechen, sind Stablecoins, doch das zugrunde liegende Bedürfnis bleibt, der breiten Masse einen effizienteren Zugang zum US-Dollar zu verschaffen“.

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