08.12.2021

Exits: Wird 2021 in die heimische Startup-Geschichte eingehen?

In der aktuellen Folge von Editor's Choice analysieren wir die Startup-Exits des Jahres 2021 in Österreich. Im zweiten Teil des Podcast gibt brutkasten Finance Chefredakteur Dominik Meisinger zudem einen Rückblick auf das Börsenjahr.
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Wie können wir das Jahr 2021 in Bezug auf Exits österreichischer Startups bewerten? Darüber diskutieren wir in der aktuellen Folge von Editor’s Choice und analysieren Exits, die in diesem Jahr über die Bühne gegangen sind – darunter etwa jener des Wiener Unternehmens Kaleido AI an die australische Design-Plattform Canva oder der Exit des Wiener RegTechs kompany an die US-Ratingagentur Moody’s. Folgende Fragen behandeln wir:

  • Was waren die ausschlaggebenden Gründe für die größten Exits des Jahres?
  • Welche Gründe gibt es, dass Exits eventuell nicht über die Bühne gehen?
  • Welchen Stellenwert hat das Thema in der österreichischen Gründer- und Investorenszene?
  • Welchen Einfluss haben Exits auf die bestehenden Unternehmensstrukturen der Startups?

Im zweiten Teil des Podcasts analysiert brutkasten Finance Chefredakteur Dominik Meisinger zudem das Börsenjahr 2021 und gibt einen Ausblick für 2022.

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Die beiden Gründer Dirk van Wassenaer und David Mayer-Heinisch | (c) Froots

Ein weiteres Jahr, ein weiteres Investment in Millionenhöhe bei froots. Zuletzt berichtete brutkasten im Juni 2025 von einer Kapitalrunde über 2,9 Millionen Euro, heuer fließen 2,25 Millionen Euro in den Vermögensverwalter. Die Finanzierungsrunde tragen neben bestehenden Kapitalgebern wie Andreas Treichl, Ex-CEO der Erste Group, und durchblicker-Gründer Reinhold Baudisch neue Investoren wie Paul Fattinger, Ex-CEO von woom. Das frische Geld wird laut froots in erster Linie für den weiteren Ausbau der technischen Plattform und die Stärkung der Marke eingesetzt.

Langfristigkeit als Unternehmens-Credo

Bei froots setze man bewusst auf kleinere Schritte mit „maßgeschneiderten Finanzierungsrunden für die Evergreen-Investoren“, wie es vom Unternehmen heißt. Dabei denke das Fintech langfristig. „Wir müssen niemandem in fünf Jahren einen Exit liefern. Das gibt uns die Freiheit, Entscheidungen für die nächsten zwanzig Jahre zu treffen“, sagt CEO und Co-Gründer David Mayer-Heinisch und ergänzt: „Wir haben gegründet, um zu bleiben. Unsere Kundinnen und Kunden investieren bei uns, weil sie sehr gut verstehen, dass wir sie bei ihrem langfristigen Asset Management unterstützen.“ Sowohl bei Kund:innen als auch Investor:innen zielt das Unternehmen auf einen Zeitrahmen von 20 Jahren ab. Derzeit managt froots ein Anlagevermögen von rund 250 Millionen Euro.

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