17.02.2021

Podim DX Satellite 2021: Trends, Chancen und Tücken aus Anlegersicht

Wie auch im letzten Jahr findet im Mai heuer die Podim-Konferenz in Maribor, Slowenien, statt. Der Satellite-Event dazu wird bereits morgen Donnerstag (18.02.) auf Facebook gestreamt.
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Podim Podim DB, Maribor,
(c) Podim - Podim Satellite DX mit Erwartungen für 2021 aus Anlegersicht.
kooperation

In den letzten zehn Jahren hat sich Podim zum einflussreichsten Startup- und Tech-Event in den Regionen Alpen-Adria und Westbalkan entwickelt, bei dem sich 1000 Startups und Scaleups, Investoren, Unternehmen und andere Stakeholder des Startup-Ökosystems versammeln.

Podim DX aus Anlegersicht

Der Podim DX-Satellite Event, der morgen Donnerstag um 19 Uhr stattfindet – Anmeldung hier -, behandelt in diesem Sinne Trends, Chancen und Tücken der Zukunft. Zu Gast sind Julien Coustaury von Fil Rouge Capital, Deepali Nangia von Speedinvest und Carlos Eduardo Espinal von Seedcamp, die ihre Ansichten zu 2021 aus Anlegersicht darlegen. Moderiert wird der Event von brutkasten Herausgeber Dejan Jovičević. Der brutkasten ist Medienpartner und überträgt das Event über die brutkasten Facebook-Page.

Zum ersten Mal als Hybrid-Format

Die eigentliche Podim DX Konferenz findet vom 17. bis 19. Mai als Hybrid-Veranstaltung in Maribor, Slowenien, statt. Und ist limitiert auf 1000 Personen vor Ort, während online Besuchern weltweit die Möglichkeit gegeben wird, teilzunehmen. „Es wird die allererste Podim DX-Konferenz in einem Hybridformat sein, die das Beste aus physischer und digitaler Welt kombiniert“, so die Veranstalter.

Archiv: Podim DX Satellite Event 2020

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Die Quivo-Geschäftsführer Christoph Glatzl und Georg Weiß | (c) Quivo
Die Quivo-Geschäftsführer Christoph Glatzl und Georg Weiß | (c) Quivo

Mit rund 55 Millionen Euro Schulden war die Insolvenz des von Katharina Schneider aufgebauten Unternehmens MediaShop im Februar eine der aufsehenerregenderen in diesem Jahr. Zunächst war die Zukunft der Marke ungewiss. Mit dem Unternehmer Christoph Bauer mit One Spot fand sich ein Käufer, der die Marke seit Anfang Juni weiterführte und neu aufstellte. Im Zuge dessen wird nun auch die Logistik am deutschen Markt umgestellt. Dieser ist mit rund der Hälfte der Gesamtumsätze der wichtigste Einzelmarkt des Unternehmens. In den drei Monaten nach dem Neustart Anfang Juni wurden dort nach Unternehmensangaben mit rund 60.000 Bestellungen mehr als vier Millionen Euro Umsatz erzielt.

Neuer Partner im Fulfillment ist das vom österreichischen Gründer-Duo Christoph Glatzl und Georg Weiß geführte Scaleup Quivo, das stark auf Automatisierung setzt. Dieses war 2022 aus der Fusion des Wiener Startup Logsta mit der deutschen Ancla hervorgegangen und hat seinen formellen Hauptsitz in Deutschland, seinen operativen Sitz aber in Wien. Vor etwa einem Jahr machte es mit einer großen Finanzierungsrunde auf sich aufmerksam, wie brutkasten berichtete.

Logistische Herausforderungen durch kurzfristige Peaks

Mit der Logistik-Umstellung von MediaShop in Deutschland werden nun rund 10.000 Paletten Ware vom bisherigen Zentrallager in Augsburg nach Frankfurt verlagert. Das ist aber nur die erste von vielen zu erwartenden logistischen Herausforderungen, will das Teleshopping-Unternehmen seine Präsenz am deutschen Markt doch noch stärker ausbauen. So steigerte man die TV-Einschaltungen in Deutschland seit dem Neustart von zwischenzeitlich nur drei Sendern auf zwölf. International stieg die Zahl der Sender seit dem Neustart von 16 in zwei Ländern auf 50 in fünf Ländern.

Das Geschäftsmodell von MediaShop stelle enorme Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität, sagt Quivo-CEO Weiß: „Bei MediaShop zeigt sich besonders deutlich, dass modernes Fulfillment weit mehr ist als Lagerfläche und Paketversand. Wenn innerhalb kurzer Zeit große Bestellmengen eingehen, müssen Technologie, Prozesse und Personal nahtlos zusammenspielen.“ Die Plattform verbinde unterschiedliche Systeme und automatisiere große Teile der Bestellabwicklung. „Gleichzeitig haben wir die Infrastruktur und die personellen Ressourcen, um auch kurzfristige Nachfragespitzen abzufangen. Genau für solche Wachstumsszenarien haben wir Quivo aufgebaut“, so der Gründer.

„Wir haben MediaShop in sehr kurzer Zeit neu aufgestellt und sind wieder auf Kurs. Dafür brauchen wir eine Logistik, die nicht nur unser heutiges Bestellvolumen zuverlässig bewältigt, sondern auch mit uns wachsen kann“, kommentiert der neue MediaShop-Inhaber und -Chef Christoph Bauer. „Mit Quivo haben wir einen Partner gefunden, der Technologie, operative Erfahrung und die notwendige Skalierbarkeit verbindet. Das ist für uns insbesondere in einem Geschäft entscheidend, in dem Nachfrage sehr kurzfristig entstehen kann.“

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