19.11.2020

Nächste Edition der WeAreDevelopers Live Week startet am 30. November

Die nächste WeAreDevelopers Live Week findet von 30. November bis 4. Dezember statt - mit Fokus auf Österreich.
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WeAreDevelopers Live Week
© WeAreDevelopers
kooperation

Die Tech-Jobplattform WeAreDevelopers veranstaltet von 30. November bis 4. Dezember die WeAreDevelopers Live Week – Vienna Edition. Die virtuelle Konferenz findet inzwischen zum dritten Mal statt. Es warten fünf Thementage mit Tech-Talks, Coding-Sessions und Hands-on-Workshops. Für die virtuelle Konferenz konnte die Stadt Wien und die Wirtschaftsagentur Wien als Partner gewonnen werden. 

Die Programm-Schwerpunkte

Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten mehr als 30 Talks und Workshops aus den Bereichen Scale Data & Big Data, JavaScript & Typescript, Quality Assurance & Security, Software Architecture & API Design und UX & No Code. Jeder Tag widmet sich einem Themenbereich – so können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer je nach Interesse für einen oder mehrere Tage kostenfrei registrieren. Die Anmeldung erfolgt online unter diesem Link. 

Die Speaker der WeAreDevelopers Live Week

Zu den Speakern zählen etwa Michael Ionita, CTO von Walls.io, Christoph Ruggenthaler von Kapsch BusinessCom, Julian Storz von MongoDB, Stijn Polfliet von New Relic und Niklas Heidloff von IBM. Frau Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck (Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort) wird die virtuelle Konferenz eröffnen.

Schwerpunkt auf Österreich und Wien

Neben Talks und Workshops wird im Rahmen der WeAreDevelopers Live Week Österreich und Wien als Tech-Standort unter die Lupe genommen. Wien ist nach Berlin der zweitgrößte deutschsprachige Tech-Hub und dementsprechend attraktiv sowohl für IT-Talente als auch für Tech-Konzerne und -Startups.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Außenwirtschaft Austria findet als Teil der Internationalisierungsoffensive go-international ein Startup-Wettbewerb während der Live Week statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können virtuell mit den Startups mitfiebern, wer das Rennen macht. 

„Eigentlich würden wir gerade in den Vorbereitungen für unseren physischen Wien-Kongress stecken, mit unseren Live-Formaten haben wir eine wertvolle virtuelle Alternative geschaffen, die wir unserer Developer-Community kostenfrei bieten können“, so die WeAreDevelopers-Gründer Thomas Pamminger, Sead Ahmetovic und Benjamin Ruschin.

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Manuel Prohaska ist Gründer von MPC² | (c) LA-Cinematics / MPC²

Es ist eines dieser Themen, mit denen sich Normalverbraucher:innen im Alltag zwar nicht beschäftigen, die aber letztlich indirekt alle betreffen: Korrosionsprüfung. Oder sehr vereinfacht gesagt: Rohre müssen leckagefrei sein und bleiben, vor allem dort, wo nicht nur sinnbildlich mit Hochdruck gearbeitet wird.

Doch die Überprüfung der Korrosionsbeständigkeit kritischer Komponenten bei bestehenden Anlagen ist mit dem derzeitigen Standard-Prozedere schwierig bis schlicht unmöglich. „Die regelmäßige Korrosionsprüfung ist in manchen Märkten und Anwendungen verpflichtend, kann jedoch verlässlich nur im Labor durchgeführt werden. Dazu müssen Bauteile ausgebaut werden, was teilweise einfach nicht möglich ist. Daher behilft man sich oft mit separaten ‚Qualifizierungsstücken‘, vor allem während der Fertigung der Komponenten. Und dann dauert die Überprüfung im Labor mindestens eine, oftmals bis zu sechs Wochen“, sagt Manuel Prohaska, Gründer des steirischen Startups MPC².

Korrosionsprüfung direkt vor Ort in Stunden statt Wochen

Mit dem patentierten System „Corrosion Ray“ arbeiten er und sein Team an einer Lösung. „Wir versuchen, die Korrosionsprüfung zu revolutionieren, indem wir sie zum Kunden bringen, anstatt der Kunde die Proben zu uns ins Labor“, sagt Prohaska. Mit dem mobilen Gerät lassen sich Rohre und insbesondere deren Schweißnähte ohne Beschädigung direkt vor Ort prüfen. „Wir nutzen dazu elektrochemische Methoden und liefern Ergebnisse, die qualitativ und vor allem quantitativ Laborergebnissen entsprechen“, so der Gründer.

Nicht nur die Überprüfungszeit lasse sich damit von Wochen auf Stunden reduzieren. „Auch der Umweltaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Wir sparen mit der Methode im Vergleich zur konventionellen Auslagerungsprüfung 99 Prozent der Energie, brauchen kaum Chemikalien und deutlich weniger Wasser“, sagt Prohaska. Für Kunden sei aber der finanzielle Aspekt am entscheidendsten. „Bei großen Anlagen bedeutet ein Tag Ausfall sechs- bis siebenstellige Einbußen“.

„Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit“

Prohaska weiß sehr genau, wovon er spricht. In seinen früheren beruflichen Stationen baute der studierte Werkstoff- und Korrosionswissenschaftler nicht nur genau die fachliche Expertise auf, die er jetzt mit MPC² umsetzt. Als Geschäftsführer von Betrieben mit mehreren Hundert Mitarbeiter:innen lernte er auch die betriebswirtschaftliche Seite genau kennen.

(c) LA-Cinematics / MPC²

Aktuell befindet sich „Corrosion Ray“ aber noch im fortgeschrittenen Prototypen-Stadium. Die Technologie dahinter nicht: Schon jetzt setzen mehrere Stahlkonzerne, Komponenten-Hersteller und Chemie-Riesen, die auch die Zielgruppe für das neue System sind, auf die bestehenden Korrosionsprüfungs-Angebote von MPC² – teilweise mit sechsstelligen Auftragseingängen. „Wir haben einen speziellen Prüfstand, mit dem wir unsere Methode auch mit konventionellen Korrosionsprüfungen vergleichen. Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit, als mit den alten Methoden, die lange dauern und gleichzeitig relativ ungenau sind“, so Prohaska.

Mit Predictive Maintenance auf den Weltmarkt

Momentan ist das Angebot mit diesem Prüfstand noch der lukrativste Geschäftsbereich des Unternehmens. In den kommenden Jahren soll sich das ändern. Bis 2035 will MPC² auf 60 Millionen Euro Jahresumsatz anwachsen. Davon soll „Corrosion Ray“ laut Plan 65 bis 70 Prozent bringen. Technologisch soll dann der Bereich Predictive Maintenance im Zentrum stehen. „Wir können Kunden schon jetzt sehr genau sagen, wo es in ein paar Jahren Probleme beim Material geben wird. Mit den Daten, die wir jetzt dazu sammeln, wollen wir diese Lebensdauer-Vorhersage mit Hilfe von KI künftig noch deutlich präziser machen“, erklärt Prohaska.

Um diese Ziele umzusetzen, will das vierköpfige Team in einem ersten Schritt 600.000 Euro Investment-Kapital aufnehmen, mit dem die Kleinserienfertigung von „Corrosion Ray“ aufgebaut werden soll. „Wir halten schon jetzt Ausschau nach strategischen Investoren. Noch wichtiger werden die, wenn es in einigen Jahren an die große Produktion geht“, sagt der Gründer. Dann sei auch eine größere Kapitalrunde geplant.

aws als größter Fördergeber – „sonst wären wir nicht so weit gekommen“

Bislang finanziert sich das Unternehmen aus den eigenen Umsätzen und aus Förderungen. Dank der hohen Auftragseingänge werden kommendes Jahr die Unternehmenseinnahmen erstmals den Förderbetrag übersteigen. Dennoch sei man noch auf die Fördergelder angewiesen. „Den mit Abstand größten Anteil beim Fördervolumen hatten die Programme aws Preseed und aws Seedfinancing – Deep Tech“, erzählt Prohaska. „Das war extrem wichtig, sonst wären wir nicht so weit gekommen.“ Dabei betont der Gründer auch das Service: „Wenn man etwas gebraucht hat, waren sie immer da.“


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

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Nächste Edition der WeAreDevelopers Live Week startet am 30. November

  • Die Tech-Jobplattform WeAreDevelopers veranstaltet von 30. November bis 4. Dezember die WeAreDevelopers Live Week – Vienna Edition.
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  • Jeder Tag widmet sich einem Themenbereich – so können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer je nach Interesse für einen oder mehrere Tage kostenfrei registrieren.
  • Neben Talks und Workshops wird im Rahmen der WeAreDevelopers Live Week Österreich und Wien als Tech-Standort unter die Lupe genommen.
  • Wien ist nach Berlin der zweitgrößte deutschsprachige Tech-Hub und dementsprechend attraktiv sowohl für IT-Talente als auch für Tech-Konzerne und -Startups.

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