30.10.2015

5 Dinge, die erfolgreiche Menschen am Wochenende tun

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Am Wochenende sollte man sich ein paar Stunden Auszeit gönnen.
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Das Wochenende steht vor der Tür. Das bedeutet zwar für viele nicht, dass auf die Arbeit ganz verzichtet wird, aber einen Gang runter fahren, darf man allemal. Damit man das Wochenende besonders gut nützen kann, hat der Brutkasten nachfolgend ein paar Tipps:

Nicht nur unter der Woche, auch für das Weekend sollte man vorplanen

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Um die freie Zeit, die man sich am Wochenende vielleicht gönnen möchte, besonders gut zu nutzen, sollten Samstag und Sonntag gut geplant werden. Darum sollte man frühzeitig mit Familie und Freunden abklären, wie man die freie Zeit gemeinsam gestalten will. Nicht nur, damit man sich auf etwas freuen kann, sondern weil man auf diese Weise seine Zeit nicht mit dem Grübeln an Plänen verliert.

Den Kopf frei bekommen

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Um wieder klare Gedanken fassen zu können, sollte man Sport betreiben. Erfolgreiche Menschen nehmen sich auch Zeit, um Dinge zu tun, die einen körperlich fit halten und gleichzeitig Spaß machen. Auch wenn man kein ausgeprägtes Talent in einer Sportart mitbringt, kann man zum Beispiel Wandern gehen.

Kontakte pflegen

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Das eigene soziale Netzwerk ist genauso wichtig wie der Aufbau der beruflichen Kontakte. Personen des Freundes- und Familienkreis sind meist die Menschen, die einen auffangen, wenn man einmal eine weniger gute Zeit hat. Es ist daher wichtig, gerade seine engen Kontakte regelmäßig zu pflegen. Das Wochenende ist dafür der richtige Zeitpunkt

Die Seele baumeln lassen

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Erfolgreiche Menschen nutzen die Wochenende und jene Tage, an denen man weniger zu Tun hat, dafür, die Woche und ihre Leistung zu reflektieren. Sie nehmen sich die Zeit ihre Ziele zu hinterfragen und zu überprüfen. Aber auch, Vergangenes Revue passieren zu lassen, um gestärkt in die neue Woche zu starten.

+++ Mehr zum Thema: TEDx-Video: Mach Stress zu deinem Freund! +++

Abschalten

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Für all diejenigen, die verlernt haben, wie es ist, nicht erreichbar zu sein, sollten ein paar Stunden hernehmen und das Smartphone weglegen. Das Wochenende ist dazu da, dem Körper und auch dem Geist ein paar Stunden Auszeit zu gönnen.

Happy Weekend!

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23.09.2022

Köppl-Turyna: “2023 weitere Verdopplung der Gas- und Energiepreise“

Monika Köppl-Turyna spricht im Interview mit dem brutkasten über die Folgen der Energiepreisentwicklungen für die Industrie und über die Wahrscheinlichkeit einer Güterkrise.
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Monika Köppl-Turyna ist Direktorin von EcoAustria © EcoAustria

Energiepreisentwicklung, Deindustrialisierung und Deckelung – diese drei Begriffe füllen seit Wochen die Schlagzeilen. Erst Anfang dieser Woche verkündete die Regierung den voraussichtlichen Abruf-Termin der geplanten Energiekostenzuschüsse für Unternehmen – der brutkasten berichtete. Neben Strom und Gas umfasst der Energiekostenzuschuss auch Treibstoffe. „Es sollen ungefähr ein Drittel der angestiegenen Preise im Vergleich zum Vorjahr abgedeckt werden“, so der Wirtschaftsminister Martin Kocher. Dafür werde die Regierung mehr als eine Milliarde Euro in die Hand nehmen. Das sei jedoch nicht genug, gibt Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung (IV) bekannt und fordert “eine Aufstockung des Zuschusses, äquivalent zu den gestiegenen Energiekosten auf ein Volumen von mindestens 2.5 Mrd. Euro”. 

Die Folgen einer unverhältnismäßigen Abdeckung der Preissteigerungen könnten von Produktionsausfällen in der Industrie über bedrohte Wettbewerbsfähigkeit bis hin zur Güterkrise führen. Im Interview mit dem brutkasten spricht Monika Köppl Turyna, Direktorin von EcoAustria, über die Folgen, die im Falle einer insuffizienten Unterstützung der Industrie folgen können. 

Wir befinden uns in einer Multi-Krisen-Situation. Die Bevölkerung, vor allem aber auch die Industrie hat schwer damit zu kämpfen. Welche Gefahren bedrohen die Industrie aktuell?

Der wichtigste Faktor ist der Anstieg der Kosten für Gas und elektrische Energie. Im Zuge des Jahres 2022 haben sich die Beschaffungspreise für Gas bereits mehr als verdreifacht und für Strom mehr als verdoppelt. Im Jahr 2023 ist eine weitere Verdopplung zu erwarten. Das bedeutet, dass auf die Unternehmen 20 Mrd. Euro an zusätzliche Kosten zukommen. Viele Unternehmen werden unter diesen Umständen nicht mehr produzieren können. Die dadurch resultierenden Produktionsausfälle werden sich auch auf andere Unternehmen weiter unten in der Wertschöpfungskette auswirken. Darüber hinaus kämpfen Firmen immer noch mit Lieferproblemen, etwa für Chips und Rohstoffe. All diese Entwicklungen sind signifikante Treiber der Inflation.

Wie steht es aktuell um die Produktionssicherheit in der Industrie mit Rücksicht auf die aktuelle (Energie-)Krisensituation?

Beim Anstieg der Produktionskosten stehen viele produzierende Unternehmen vor der Entscheidung, ob sie überhaupt weiter produzieren sollen. In erster Linie betrifft das die energieintensive Produktion wie Papier, Glas, chemische Industrie oder Metallerzeugnisse. Sollte sich die Situation nicht verbessern, droht eine weitere Reduktion des Angebotes. Darüber hinaus ist die langfristige Wettbewerbsfähigkeit bedroht, da die Energiepreise in anderen Teilen der Welt nur in geringem Ausmaß gestiegen sind. Unter diesen Umständen steuern wir im Jahr 2023 auf eine milde Rezession. Werden Gaslieferungen komplett gestoppt, wäre die Situation signifikant dramatischer mit einem BIP-Rückgang von drei Prozent oder mehr.

Droht uns eine Güterkrise?

Sollten die Gaslieferungen komplett ausfallen ist eine Güterkrise nicht auszuschließen. Anhand der Notfallpläne der EU wird – in einer solchen Situation – Gas rationiert und an Unternehmen auktioniert. Das bedeutet, dass andere Betriebe leer auskommen werden und viele Güter möglicherweise fehlen. Der Ausmaß des Produktionsrückganges lässt sich nur schwer prognostizieren und liegt im Schnitt zwischen drei und acht Prozent mit hoher regionaler- und Branchen-Heterogenität.

Wie wahrscheinlich ist die Wiedereinführung von Kurzarbeit in der Industrie?
Ich würde es bei der energieintensiven Industrie nicht ausschließen, erste Fälle sind bereits bekannt. Es kommt allerdings stark darauf an, welche Unterstützung seitens der Regierung kommt – wir sollen in den kommenden Tagen die Details des Energiekostenzuschusses lernen.

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